Der Harzer Hexenstieg

Der Harz ist eines der wenigen Naturparadiese die es in Deutschland noch gibt. Geprägt von wilder Naturschönheit, kann der Harz, Jahr für Jahr, zahlreiche Touristen begrüßen. Und wer Urlaub im Harz macht, der möchte wahrscheinlich beim Wandern die Wälder erkunden, sich an unberührter Natur erfreuen und den einen oder anderen Gipfel dieser Mittelgebirgslandschaft erklimmen.

Für ausgeprägte Wander- und Naturfreunde, hat man sich hier etwas ganz besonderes einfallen lassen. Eine hervorragend ausgebaute Wanderstrecke quer durch das Harzer Gebirge. Dieser Weg trägt bezeichnender Weise den schönen Namen „Harzer Hexenstieg“. Der Name kommt natürlich nicht ungefähr, ist er doch ein Hinweis auf den „Höhepunkt“ dieser Strecke. Der Harzer Hexenstieg führt den Wanderer nämlich über den höchsten Berg des Harzes, den Brocken (1142 Meter).

Der Harzer Hexenstieg ist ein ganz besonderer Wanderweg der 2007 vom Deutschen Wanderverband das Zertifikat „Qualitätsweg“ verliehen bekommen hat. Das besondere am Harzer Hexenstieg ist, dass man sich hier als Wanderer fast 100 Kilometer weit auf ein und derselben Strecke bewegt und dabei einen großen Teil des Harzes kennen lernen kann. So kann man auf dem Harzer Hexenstieg eine mehrere Tage dauernde Tour durch die Natur machen und sich abseits des Weges etwas über die Geschichte und Kultur dieser Region aneignen. Und Übernachtungsmöglichkeiten findet man in dieser vom Tourismus geprägten Region sowieso überall.

Den Anfang des Harzer Hexenstiegs findet man in der Stadt Osterode. Sein Ende findet der Weg östlich davon, in Thale. Die Zwischenpunkte dieses Weges sind Altenau, Torfhaus und Königshütte. Im Verlauf der Strecke muss der Wanderer einiges an auf und ab in Kauf nehmen, schließlich muss man, wenn man in Osterode beginnt, bis zum Brocken einen Höhenunterschied von mehr als 700 Metern bewältigen! Wem der Weg über den Brocken also zu anstrengend ist, der kann auch einen kleinen Umweg machen, und die Hauptstrecke des Harzer Hexenstiegs kurz verlassen, und sich darüber freuen, dass es bis zum Ziel in Thale meist nur noch bergab geht.
Weitere interessante Informationen finden Sie auch auf www.harzinfo.de.