Fischland-Darß-Zingst

Die etwa 45 Kilometer lange Halbinsel an der Ostseeküste, die sich zwischen Rostock und Stralsund erstreckt, wird in drei Abschnitte unterteilt, nämlich dem Fischland, Darß und Zingst. Abgelegene und in Teilen sehr ursprüngliche Strände sowie die unberührte Natur kennzeichnen diese Halbinsel, die zu erheblichen Teilen zentraler Bestandteil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft ist.

Am Weststrand der großen Halbinsel kann man die Natur noch als Schöpfer erleben. Der Weststrand ist von Menschenhand unberührt und ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Sturm und Wellen verändern das Bild des Strandes stetig. Umgeknickte Bäume sind allein den Einflüssen von Wind und Meer Untertan. Wer einen abgelegenen und natürlichen Strand aufsuchen möchte, der wird am Weststrand fündig. Bemerkenswert ist, dass der Weststrand nach und nach durch das Meer abgetragen wird. Der Sand wird an der Nordspitze der Halbinsel, dem so genannten Darßer Ort, angeschwemmt.

Am Darßer Ort vergrößert sich folgerichtig der Strand. Es sieht so aus, als ob das, was langsam am Weststrand schwindet, am Darßer Ort neugeboren wird. Auch dort entsteht langsam aber sicher eine heideartige Vegetation, die im Inselinnern in Bewaldung übergeht. Zahlreiche Wanderwege in der Region Darßer Ort laden zum Spazieren und Entdecken ein. Mehrere Aussichtspunkte gewähren Ausblick auf das weitgehend unbeeinträchtigte und natürliche Panorama.

Besonders schön und im wahrsten Sinne des Wortes “urig“ ist der Darßwald, der einen zentralen Teil der Insel bedeckt und dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zugehörig ist. Dieser Wald erstreckt sich bis zu besagtem Weststrand und ist auch sonst nahezu unbewirtschaftet und absolut der Natur überlassen. Rad- und Wanderwege sowie separate Reitpfade laden zu ausgedehnten Exkursionen ein.