Die Lüneburger Heide ist die größte zusammenhängende Heidelandschaft Mitteleuropas. Dies ist dem gleichnamigen Naturschutzpark rund um den Wilseder Berg zu verdanken. Noch heute legt die Heidelandschaft Zeugnis davon ab, wie weite Flächen Mitteleuropas vor der umfassenden Besiedlung durch die Menschen aussahen. Es ist bekannt, dass insbesondere weite Flächen Deutschlands früher mit einer Heidelandschaft bedeckt waren, wie man sie heute noch in der Lüneburger Heide vorfindet. An diese Heidelandschaft legt auch niemand Hand an – außer den “Heidschnucken“, die dort weiden dürfen.
Besondere Wanderziele im Bereich der Lüneburger Heide sind vor allem der Totengrund und das Pietzmoor. Der Totengrund ist ein wunderschönes Tal, das viele anschauliche Attribute der Lüneburger Heide und der hiesigen Bewaldung in sich vereint und mit seinem Panorama zu umfangreichen Spaziergängen einlädt. Beim Pietzmoor handelt es sich um das größte Moor im Bereich der Lüneburger Heide. Noch bis in die Sechziger Jahre hinein gingen dort Torfstecher zu Werke.
Wenn man nicht gerade das spezielle Landschaftsbild der Lüneburger Heide zu Fuß oder von einer Kutsche aus genießt, dann kann der Besucher sich gerne mit einer interessanten Kultur und Geschichte des Landes befassen. Im gerade mal 40 Seelen Ort Wilsede kann man sich ein Bild von der einstigen Lebensweise machen. Dazu lädt vor Ort insbesondere das Heimatmuseum “Dat ole Hus” ein. Es handelt sich dabei um eines der altehrwürdigsten Heimatmuseen in ganz Deutschland. Weitere kulturelle Schätze werden in den Gemäuern der sechs alten Frauenklöster bereitgehalten. Diese Klöster gehen bis auf das Mittelalter zurück und beherbergen sehenswerte Kunstobjekte.