Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft hat mehrere Berührungspunkte an der Ostseeküste, sodass dort Gebiete zum Teil geschützt sind. Im Wesentlichen deckt er aber Landflächen der Halbinselregionen Darß und Zingst sowie die Ostsee- und Boddengewässer ab. Insbesondere die umliegenden Teile der Ostsee sind unter Naturschutz. Dies gilt speziell für alle Gewässer, die westlich der Insel Rügen gelegenen sind.

Dank der landschaftlichen Vielfalt, zählt das Gebiet des Nationalparks zu den beliebtesten Vorpommerns. Es spricht für die hochqualitative Arbeit der Parkhüter, dass Naturschutz und Tourismus derart gut unter einen Hut gebracht werden können. Um dies zu gewährleisten gibt es natürlich auch strikte Regeln für Besucher. So ist das Verlassen der Wege in den Kernbereichen des Nationalparks grundsätzlich verboten (Schutzzone 1). Des Weiteren findet in diesen Kerngebieten keinerlei Forst- oder Landwirtschaft statt. Die Natur allein schaltet und waltet dort.

In Gebieten der Schutzzone 2 (dies sind die dezentral gelegenen Teile des Parks) findet hingegen eine geringe, nachhaltige Land- bzw. Forstwirtschaft statt. Dort dürfen Besucher auch die Wege verlassen, auch wenn nach wie vor daran appelliert wird, davon nicht allzu ausgiebig Gebrauch zu machen. Für die Wasserflächen des Nationalparks, speziell die Ostsee, gibt es auch ganz klare Befahrungsregeln, die den Schiffs- und Bootsverkehr eindämmen sollen.

Wer die unberührte Natur (mit dem nötigen Respekt) genießen möchte und diesen Anspruch der Unversehrtheit auch selbst beherzigt, für den wird der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft sicherlich ein erinnerungswürdiges Erlebnis sein.