Spanien

Spanien liegt in Westeuropa mit einer Fläche von etwa 504.782 km². Auf diesem Teil der Iberischen Halbinsel, von der das Land etwa ein Fünftel einnimmt, leben mehr als 40 Mio. Einwohner, davon etwa 3 Mio. in der Hauptstadt Madrid, die als drittgrößte Stadt der Europäischen Union zu den größten Metropolen Europas zählt. Auch Barcelona an der Costa Brava gehört mit mehr als 1,5 Mio. und Valencia mit knapp 800.000 Einwohnern zu den wichtigsten und größten Städten Spaniens.
Neben Spanisch sprechen die Menschen in den unterschiedlichen Regionen auch noch Galicisch, Baskisch oder Katalanisch. Es existieren etwa 388 Mio. Muttersprachler und 59 Mio., die Spanisch als Zweitsprache lernen. Es handelt sich um eine Weltsprache, die auch in Kolumbien, Mexiko, Peru, Argentinien oder Ecuador Amtssprache ist.

Im Norden wird die Insel durch die 400 km langen Pyrenäen von Frankreich abgegrenzt. Durch diese, und weil Spanien im Durchschnitt 610 m über dem Meeresspiegel liegt, ist die Landschaft sehr gebirgig. Nur der Felsen von Gibraltar, der sich am Südwestzipfel der Halbinsel befindet, beendet die Mittelmeerküste. Die dazugehörige Straße von Gibraltar trennt Spanien vom Norden Afrikas und verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer. Spanien lockt durch seine etwa 5000 km langen Küstenabschnitte jährlich Tausende Touristen an, die dort in vielen verschiedenen Klimazonen ihren Sommerurlaub verbringen. Ist das Klima an der nördlichen Küste ganzjährig eher mild, gibt es im Zentrum der Insel kalte Winter mit heißen Sommern. Das Land wird oft von Trockenheit heimgesucht, jedoch kommt es um Valencia und Andalusien häufig zu Niederschlägen.
Plant man einen Urlaub in Spanien, sollte man dabei die zum Festland gehörenden Inseln, nämlich die Balearen und die Kanaren, nicht vergessen. Ibiza, Mallorca, Menorca und Formentera gehören dabei zu den beliebtesten Inseln der Balearen. Mallorca überzeugt durch lange Strände im Nordosten und Südwesten der Insel und bietet Wanderfreunden vor allem jede Menge Natur und Gebirge. Mallorcas Hauptstadt, Palma de Mallorca, wartet hauptsächlich mit Museen auf. Naturliebhaber werden sich auch auf Menorca wohl fühlen, da es hier ebenfalls fast unangetastete Natur und Felsen zum Erkunden gibt. Wer Urlaubsruhe genießen möchte, ist auf Formentera willkommen, da hier der übliche Tourismus mit Hotels und Ferienhochburgen bisher keinen Einzug gehalten hat.

Auch die Kanaren, die weiter südlich in der Nähe der afrikanischen Küste liegen, sind einen Besuch wert. Zu ihnen gehören Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera. Aufgrund ihrer über das ganze Jahr andauernden milden Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad werden sie häufig „Inseln des ewigen Frühlings“ genannt und sind vor allem vulkanischen Ursprungs. Wer eine traumhafte Vegetation genießen möchte, wird hier auf seine Kosten kommen. Insgesamt sind 13 Nationalparks auf den Kanaren heimisch, einer davon der Teide-Nationalpark auf Teneriffa, auf dem sich der Pico del Teide, der mit 3.718 m höchste Berg Spaniens, befindet.

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