Treppenlift - Liftarten - Rollstuhllift

Hublift ©ThyssenKrupp Encasa
Hublift ©ThyssenKrupp Encasa

Rollstuhllifte ermöglichen Rollstuhlfahrern im Rollstuhl sitzend das Überwinden von Treppen ohne fremde Hilfe. Rollstuhllifte sind dabei sowohl im Privatbereich als auch bei Unternehmen bzw. öffentlichen Einrichtungen einsetzbar. Gerade Unternehmen mit schwer zugänglichen Räumlichkeiten und auf den Rollstuhl angewiesenen Mitarbeitern oder Kunden setzen diese Sonderform der Treppenlifte ein und rüsten Ihre Immobilien dadurch behindertengerecht aus.

Rollstuhllifte werden als Plattformlifte und Hublifte angeboten. Während Hublifte den senkrechten Transport des Nutzers ermöglichen, befördern Plattformlifte Rollstuhlfahrer vertikal in höher oder tiefer gelegene Etagen der Immobilie. Rollstuhllifte bewegen sich dabei an direkt an den Wänden befestigten Schienensystemen und sind für Traglasten von maximal 300 Kilogramm ausgelegt.

Bei einem deckengeführten Rollstuhllift wird der Nutzer über eine Schiene bewegt, die an der Decke über der Treppe angebracht wird. Vorteilhaft ist diese Form des Rollstuhllifts vor allem in sehr engen Treppenhäusern, da sie im Vergleich zu regulären Rollstuhlliftsystemen als verhältnismäßig platzsparend gilt. Zudem wird der Laufverkehr auf der Treppe nicht beeinflusst und Fluchtwege werden nicht behindert.
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang die geringere Tragkraft von maximal 150 Kilogramm, die vor allem bei schweren Elektro-Rollstühlen zum Ausschlusskriterium werden kann. Außerdem ist diese Art des Rollstuhllifts aufgrund der besonderen Montagebedingungen ausschließlich innerhalb von Gebäuden möglich.

Die Preise von Rollstuhllift-Systemen variieren stark und sind im Wesentlichen von den baulichen Gegebenheiten, dem individuellem Einsatzzweck und der Nutzungsart abhängig. Grundsätzlich muss mit Kosten von mindestens 7500 Euro gerechnet werden.

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Treppensteiger für einen Rollstuhl

Treppen, Podeste oder einzelne Stufen stellen für mobilitätseingeschränkte Menschen oft unüberwindbare Hindernisse dar. Technische Hilfsmittel können dazu beitragen, diesen Menschen ein Stück Lebensqualität zurück zu geben und ein großes Maß an Flexibilität und Selbständigkeit zu bewahren. Fahrstühle, Treppenlifte, Plattformlifte oder Hebebühnen sind hierbei eine Lösung. Kommen diese Lift-Systeme aus baulichen oder finanziellen Gründen nicht in Frage, sollte über die Anschaffung eines Treppensteigers nachgedacht werden.

Bei einem Treppensteiger für einen Rollstuhl handelt es sich um ein Gerät, das an der Rückseite eines Rollstuhls befestigt wird.- Es ermöglicht damit einer dritten Person, ohne große Anstrengung den Rollstuhlfahrer sitzend eine Treppe hinauf oder hinunter zu bewegen. Treppensteiger für Rollstühle sind in der Regel mit einem kleinen Motor ausgestattet, der das Überwinden von Hindernissen zusätzlich erleichtert. Treppensteiger sind damit insbesondere für ältere Paare interessant, die sich ein Höchstmaß an Mobilität in der eigenen Immobilie erhalten wollen. Der Einsatz von Treppensteigern ist dabei nicht auf gerade Treppen beschränkt – auch kurvige Treppen können damit kinderleicht überwunden werden.

Gebäude, in denen mobilitätseingeschränkte Menschen leben, sind in der Regel behindertengerecht ausgestattet. Um auch auf Ausflügen flexibel zu sein und Hindernisse auch mit dem Rollstuhl problemlos überwinden zu können, sollte zu diesen Anlässen über das Anmieten eines Treppensteigers nachgedacht werden. Ob das Mieten im jeweiligen Fall sinnvoll ist, hängt von der Häufigkeit des Einsatzes des Geräts ab.

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Treppenraupe

Treppenraupen geben aktiven und selbständigen Rollstuhlfahrern die Möglichkeit, gerade Treppen ohne fremde Hilfe zu überwinden. Treppenraupen arbeiten dabei nach demselben Prinzip wie Kettenfahrzeuge und ziehen sich, angetrieben von einem kleinen Motor, die Treppe hoch. Die Treppenraupe wird dazu unter dem Rollstuhl montiert, zur Bedienung ist keine weitere Person erforderlich. Beachtet werden sollte, dass Treppenraupen nur auf geraden Treppen eingesetzt werden und Standartmodelle keine Steigungen über 35 Grad überwinden können.
Treppenraupen werden dabei entweder universell an verschiedenen Rollstühlen einsetzbar oder spezifisch für bestimmte Rollstuhl-Typen hergestellt angeboten.

Treppenraupen sind konstruktionsbedingt mobiler einsetzbar als andere Treppenlift-Systeme. Dies hat unter anderem zur Folge, dass Treppenraupen bedeutend einfacher gebraucht gehandelt werden können. Da Neugeräte in der Regel mit mehr als 5000 Euro zu Buche schlagen, ist der Kauf eines gebrauchten Modells oft durchaus überlegenswert.

Wie wirtschaftlich sinnvoll das Mieten einer Treppenraupe ist, hängt im wesentlich von der Häufigkeit des Einsatzes ab. Benötigen Sie das Gerät lediglich wenige Tage, sollte eine Miete grundsätzlich in Erwägung gezogen werden. Hierbei werden regelmäßig Tages-Mietraten von ca. 20 Euro fällig. Da sich bei längerem oder sich häufig wiederholendem Einsatz auch diese Beträge schnell zu einer stattlichen Summe addieren, sollte stets die Anschaffung eines Gebraucht- oder Neugeräts überdacht werden.

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